
Mit großen Schritten nähere ich mich meinem ersten Offshore Aufenthalt. Heute habe ich bereits den zweiten Tag des dafür notwendigen Offshore Safety Kurses absolviert.
Nachdem man sehr ausführlich darüber informiert wird, wie man auf ca. 150 unterschiedliche Arten offshore den Löffel abgeben kann, hat man stundenlang Spaß in seinem Survivalanzug. Heute haben wir unsere Anzüge in der 10 °C kalten Nordsee ausprobiert. Das macht echt Spaß, weil die Anzüge dem Körper eine zusätzliche Auftriebskraft von ca. 15 kg geben - man muss also nicht schwimmen, sondern nur paddeln ;-)
Allerdings schränkt das auch die Bewegungsfreiheit ein, so daß es gar nicht so einfach war in eine Rettungsinsel zu klettern. Außerdem haben wir die Evakuierung durch ein Freefallrettungsboot geprobt. Allein der Einstieg ist schon nicht einfach - in ein Boot von ca. 10m Länge und 3m Breite passen um die 40 Leute - in zwei Etagen sitzt man dort wirklich wie die Hühner auf der Stange. Der Sturz von 10 bzw. 15m Höhe, beim dem man bis zu 90 km/h beschleunigt, ist uns erspart geblieben: Aus Sicherheitsgründen werden diese
Freefallboats für Trainingszwecke nicht mehr verwendet – sehr beruhigend für den Ernstfall, oder?
Morgen werden Brandbekämpfungsmaßnahmen geprobt und am Freitag die Helikopter Absturz Simulation bei der man sich in seinem Survivalanzug aus dem unter Wasser rotierenden Gehäuse eines Helikopters befreien muss.
3 Kommentare:
Kein Freefall? Wie langweilig, da geh ich doch lieber in den Heidepark;-)! Aber diese Helikopter- Absturz - Simulation ins Wasser reizt mich dann doch! Obwohl ich mich im Schwimmbad während des Schwimmunterrichts auch des öfteren ähnlich fühle...
Dicker Drücker sister
kann mir vorstellen, das du dich niemals männlicher gefühlt hast als z.z.? ;-)
und? konntest du dich befreien oder bist du noch immer im heli und im schutzanzug eingesperrt? ;) lg uli
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